Der Alex bleibt Brutalo-Bahnhof. Hier waren die Fahrgäste 2014 am aggressivsten. Besonders im U-Bahnhof wird zugeschlagen.
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Der Görlitzer Bahnhof ist Berlins Drogenumschlagplatz Nummer 1 unter den U-Bahnhöfen. Bei Gewalttaten rangiert er auf Platz 2.
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Am U-Bahnhof Kottbusser Tor werden so viele Menschen Opfer von Gewaltdelikten, wie sonst nur am Alexanderplatz.
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Am Hauptbahnhof werden so viele Taschendiebstähle gemeldet, wie an Zoo, Friedrichstraße und Alex zusammen.
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Der Ostbahnhof hat sich 2015 unter den Bahnhöfen zum neuen Gewalt-Hotspot entwickelt – 56 Anzeigen wegen Körperverletzung gibt es bis jetzt.
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Am Bahnhof Zoologischer Garten wurden im Vorjahr 43 Leute zusammengeschlagen.
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Bahnhof Alexanderplatz: Durch den Fall Jonny K. ist der Alex in die Schlagzeilen geraten. Fast jeden zweiten Tag gab es im Vorjahr auch im U-Bahnhof Gewalttaten – insgesamt 154. Damit ist der Alex Spitzenreiter. Auch bei den Eigentumsdelikten wie Diebstahl liegt der U-Bahnbereich mit 354 Straftaten vorne. Auch der S-Bahnbereich gilt als gefährlich. Laut der dort zuständigen Bundespolizei gab es in den ersten fünf Monaten 2015 schon 21 Körperverletzungen.
Görlitzer Bahnhof: Mit 177 registrierten Drogendelikten ist er berlinweit Spitzenreiter. Zum Vergleich: Am Alexanderplatz gingen der Polizei „nur“ 71 Drogendealer oder -konsumenten ins Netz Am Kotti in Kreuzberg 49. Schlimm: Die Dealer werden immer aggressiver: 121 Gewaltdelikte registrierte die Polizei 2014 am Görli, am Kottbusser Tor sogar 123.
Hauptbahnhof: Der Mega-Umsteige-Knoten ist bei Taschen-Dieben besonders beliebt: 266 ahnungslose Reisende wurden dort 2014 bestohlen – mehr als an den Bahnhöfen Zoo (90), Friedrichstraße (69) und Alex (66) zusammen. Auch bei den Körperverletzungen mit 45 Übergriffen allein in den ersten fünf Monaten des Jahres, liegt der Hauptbahnhof mit Platz 2 weit vorne.
Ostbahnhof: Mit 56 Anzeigen wegen Körperverletzung ist der Ostbahnhof Spitzenreiter. 43 Anzeigen gab es dagegen am Bahnhof Zoo, der damit auf Platz drei liegt.
Politiker fordern schon lange die Polizeipräsenz an Brennpunkt-Bahnhöfen zu erhöhen. Der SPD-Abgeordnete Björn Eggert zum KURIER: „Viele Leute und Familien sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Bahnhöfe dürfen nicht zu Angsträumen werden. Wir brauchen dort mehr Polizei- und Sicherheitspräsenz. So könnten Beamte der Bundespolizei und DB-Sicherheitsdienstmitarbeiter auf den S-Bahnhöfen gemeinsam Streife laufen, in der U-Bahn Polizei-Beamte und BVG-Sicherheitspersonal.“
Fraktionskollege Tom Schreiber will für den Alex sogar eine kombinierte Wache, in der Bundes-, Landespolizei sowie das Ordnungsamt präsent sind. Beamte sollten mit Segways ausgerüstet werden, um schneller am Tatort zu sein.
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