Gans schnell wieder schlank!

So trainiert man den Festtagsbraten wieder ab

BK
Lesezeit 2 Min
Wasser marsch im Stadtbad Charlottenburg – auch hier bietet Janine Pergande Aqua-Fitness-Kurse an.  

Wasser marsch im Stadtbad Charlottenburg – auch hier bietet Janine Pergande Aqua-Fitness-Kurse an.  

© Volkmar Otto

Ihr Tipp: Ab ins Wasser! „Gymnastik im Wasser ist viel effektiver und gelenkschonender als Sport an Land“, sagt die Physiotherapeutin. Denn: Schon bei einer halben Stunde Aqua-Fitness verbraucht der Körper etwa 400 Kilokalorien – das sind 100 mehr als beim Joggen.

Ein weiterer Vorteil: Aquafans schleppen aufgrund des Auftriebs im Schwimmbecken nur zehn Prozent ihres Körpergewichts mit sich rum. Durch den Wasserwiderstand müssen sie je nach Geschwindigkeit aber bis zu zwölf Mal mehr Kraft aufwenden als an Land. „Da kommt man im Schwimmbecken mächtig ins Schwitzen. Nach dem 45 Minuten Training bin ich zwar total platt, aber glücklich. Das gibt auch Power für die nächsten Tage“, sagt Aqua-Fan Janna Ott (52).

Janine gibt in verschiedenen Bädern der Stadt Kurse wie im Stadtbad Charlottenburg oder in der Schwimmhalle am Ernst-Thälmann-Park ab Januar.

So trainiert man den Festtagsbraten wieder ab

Joggen mit Nudel: Diese Übung im Wasser ist gut für Bauch, Beine und Po – da müssen alle Muskeln ran. 

Joggen mit Nudel: Diese Übung im Wasser ist gut für Bauch, Beine und Po – da müssen alle Muskeln ran. 

© Volkmar Otto

Übung Hampelmann: Durch das Zusammendrücken der Nudel werden Brustmuskel und Oberarme trainiert. 

Übung Hampelmann: Durch das Zusammendrücken der Nudel werden Brustmuskel und Oberarme trainiert. 

© Volkmar Otto

Balance-Akt auf der Nudel: Wer diese Übung im Wasser macht, muss viel Kraft aufbringen, um das Gleichgewicht zu halten. 

Balance-Akt auf der Nudel: Wer diese Übung im Wasser macht, muss viel Kraft aufbringen, um das Gleichgewicht zu halten. 

© Volkmar Otto

Bei der Schere vorwärts streckt man abwechselnd die Arme und Beine – das bringt den Stoffwechsel in Schwung.  

Bei der Schere vorwärts streckt man abwechselnd die Arme und Beine – das bringt den Stoffwechsel in Schwung.  

© Volkmar Otto

Rund 25 Stunden pro Woche steppt, springt und joggt Janine am Beckenrand. Da gibt es etwa den „Hampelmann“, bei dem besonders die Oberschenkel trainiert werden. Der Bauch wird strammer, wenn man im Wasser mit abgestreckten Armen vorwärts springt. Und gegen „Winke-Oberärmchen“ hilft die Aqua-Disc, eine Scheibe, mit der das Wasser verdrängt wird.

Die Trainerin: „Wer einmal pro Woche kommt, hält seinen Körper in Form, wie er ist. Wer zweimal kommt, verliert schon Gewicht und baut Muskeln auf.“

Na dann, Sport frei! Aqua-Kurse kosten in den 37 Schwimmbädern der Berliner Bäderbetriebe auf der Zehner-Karte ab 70 Euro. Die Bäder bieten auch viele neue Fitnesskurse wie speziell für XXL-Mädels an. 

Mehr Informationen finden Sie unter: www.berlinerbaeder.de
 

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