Galerist will aus Ruine ein Kunst- und Kulturhaus machen

Neues Leben für die alte jüdische Mädchenschule

Franziska Priegnitz
Lesezeit 1 Min

Mitte - Feuchte Wände und undichte Fenster sollen in der ehemaligen jüdischen Mädchenschule in der Auguststraße bald ein Ende haben. Die Jüdische Gemeinde hat das Gebäude für 20 Jahre an einen Galeristen verpachtet, der es nun zu einem Kunst- und Kulturstandort machen will.Rund vier Millionen Euro muss Michael Fuchs, Geschäftsführer der Galerie Haas & Fuchs, in das marode Schulhaus stecken. Die Aula, in der Farbe von der Decke blättert und die Elektrik noch aus Vorkriegszeit stammt, soll ein Ausstellungsraum werden. Die Klassenräume werden zu Studios umgebaut und an Künstler vermietet.Das Erdgeschoss hat Fuchs bereits vermietet - an das Team des Edel-Restaurants Grill Royal. "In der Sporthalle werden wir ein Restaurant und eine Bar einrichten", sagt Grill-Royal-Chef Stephan Landwehr.1930 wurde die Schule gebaut, ab 1933 dort unterrichtet. 1942 wurde sie von den Nazis dichtgemacht. Nach dem Krieg zog die POS Bertold Brecht ein. Seit 1996 steht das Haus leer.------------------------------BU: In die noch kaputte Sporthalle soll ein Restaurant einziehen.

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