Für Studie

Charité sucht Musiker mit Lampenfieber

Die Patienten sollen mit einer Sporttherapie behandelt werden.

BK
Lesezeit 1 Min
Bis zu einem gewissen Grad ist Lampenfieber normal und sogar förderlich für die Konzentration.

Bis zu einem gewissen Grad ist Lampenfieber normal und sogar förderlich für die Konzentration.

© imago/Photocase

Forscher der Berliner Charité suchen für eine Studie professionelle Musiker und Musikstudenten, die unter starkem Lampenfieber leiden. Es solle erstmals erforscht werden, ob die Patienten mit Auftrittsangst mit einer angstlösenden Sporttherapie behandelt werden können, teilte die Charité am Dienstag mit. Ziel sei es, kurzfristig Erfolge zu erzielen und ein angstfreies Musizieren zu ermöglichen.

Bis zu einem gewissen Grad ist Lampenfieber demnach normal und sogar förderlich für die Konzentration. Wird die Aufregung jedoch zu stark, dass Auftritte kaum noch möglich sind, sprechen Mediziner und Psychologen von Auftrittsangst. Erprobt sind bereits Therapien mit mittel- und langfristiger Wirkung. „Bisher gibt es jedoch noch keine adäquate Therapie, durch die bereits kurzfristig eine Symptomverbesserung erreicht werden kann“, erläuterte Alexander Schmidt, Leiter des Berliner Centrums für Musikermedizin.  

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com