Für einen Dreier gegen Leverkusen

Luhukay rüttelt die Herthaner wach

Alles schon erreicht, Klassenerhalt gesichert, blau-weiße Gemütlichkeit vor dem Spiel von Hertha BSC am Sonntag (15.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen? Nicht mit Trainer Jos Luhukay!

W. Heise
Lesezeit 2 Min
Volle Pulle für Hertha BSC. Jos Luhukay mag keinen Schlendrian, gibt alles. Egal ob beim Training oder an der Seitenlinie.

Volle Pulle für Hertha BSC. Jos Luhukay mag keinen Schlendrian, gibt alles. Egal ob beim Training oder an der Seitenlinie.

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11.10 Uhr, das erste Trainingsspiel beginnt und wird nach nur drei Minuten von Luhukay mit einer lautstarken Ansage unterbrochen, weil ihm alles zu langsam und ohne Biss ist. „Das ist angenehm. Das kostet keine Kraft“, sagt er mit ironischem Unterton. Dann ledert er richtig los: „Ihr dürft euch ruhig anstrengen. Kommt raus aus eurer Komfortzone!“

Das saß! Danach legten die Spieler los. Knallharte Zweikämpfe, schnelle Pässe und viel Dampf, 45 Minuten lang. Luhukay genoss es und lobte sogar einzelne Spieler: „Gut geblockt, Kobi!“ Oder: „Starker Schuss, Marcel!“ Ndjeng war gemeint.

Nach der intensiven Einheit mit Anlaufschwierigkeiten bat der Trainer alle noch mal zum Gruppengespräch auf dem Rasen. Seine Ansage war da wieder ganz ruhig bis nett.

Torwart: Kraft

Torwart: Kraft

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Abwehr: Pekarik

Abwehr: Pekarik

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Abwehr: Langkamp

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Abwehr: Brooks

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Abwehr: van den Bergh

Abwehr: van den Bergh

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Mittelfeld: Hosogai

Mittelfeld: Hosogai

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Mittelfeld: Cigerci

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Mittelfeld: Allagui

Mittelfeld: Allagui

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Mittelfeld: Skjelbred

Mittelfeld: Skjelbred

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Mittelfeld: Ben-Hatira

Mittelfeld: Ben-Hatira

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Angriff: Wagner

Angriff: Wagner

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„Das erste Spiel war mir zu passiv. Da musste ich etwas sagen. Danach lief es viel besser. Dafür habe ich die Spieler dann auch gelobt“, erklärt Luhukay.

Nein, mit diesem Coach trudelt die Saison ganz bestimmt nicht gemütlich aus. Er will Kampf und Punkte in Leverkusen sehen. „Bayer hat einen neuen Trainer, wir müssen sehen, welche Reaktion der Gegner deswegen zeigt. Aber in erster Linie müssen wir unser Spiel machen“, so der Niederländer.

Auf die Krise bei Leverkusen angesprochen, sagt er nur: „Sicher hat Bayer Probleme in der Rückrunde. Aber wir haben selbst genug daran zu arbeiten, damit wir uns verbessern. Zum Beispiel, den Gegner früh unter Druck zu setzen. Wenn es im Training klappt, gelingt es auch besser im Spiel.“

Jos kann ruhig lauter werden, wenn es endlich mal wieder drei Punkte gibt.

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