Auf vielen Fensterbänken steht eine Pflanze, die seit Jahren still vor sich hin wächst. Man gießt sie nebenbei, man schaut nicht mehr richtig hin, und irgendwann gehört sie einfach zur Einrichtung. Dann kommt Besuch, bleibt davor stehen und fragt, wo man so eine bekommt. Ab dem 2. Oktober geht es Ihnen genauso. Sie haben lange im Hintergrund gearbeitet. Sie haben nicht damit gerechnet, dass es jemand merkt. Sie haben es auch nie eingefordert. Jetzt schauen plötzlich alle hin, und nicht jeder Blick ist gleich viel wert. Drei Sternzeichen trifft das besonders stark.
Zum Sternzeichen Krebs gehören alle, die zwischen dem 22. Juni und dem 22. Juli geboren wurden.
© KI-Illustration: Berliner KURIER
Für Sie als Krebs ist es typisch, dass Sie Ihr Privatleben gut verschlossen halten. Wer fragt, bekommt eine freundliche Antwort, aber keine echte. Ab dem 2. Oktober wollen plötzlich mehr Menschen wissen, wie es Ihnen wirklich geht, und je weniger Sie erzählen, desto neugieriger werden sie. Dazu kommt ein Wunsch, den Sie seit Jahren mit sich tragen und der Ihnen auf einmal fremd vorkommt. Lassen Sie diesen Zweifel an diesem Freitag einfach stehen, ohne ihn jemandem zu erklären. Vielleicht war es nie Ihr eigener Wunsch, sondern einer, den man Ihnen früh mitgegeben hat. Dieser Freitag verlangt keine Rechenschaft von Ihnen, er gibt Ihnen etwas zurück.
Zum Sternzeichen Waage gehören alle, die zwischen dem 24. September und dem 23. Oktober geboren wurden.
© KI-Illustration: Berliner KURIER
Als Waage haben Sie sich zuletzt oft gefragt, ob Sie überhaupt jemandem auffallen. Sie sitzen in der Besprechung, sagen das Richtige und gehen doch davon aus, dass es keiner behält. Ab dem 2. Oktober, mitten in Ihren Geburtstagswochen, kommt es anders: Man erinnert sich an Ihren Namen, man macht Ihnen Komplimente, und eine Person von früher meldet sich auffällig freundlich zurück. Ändern Sie an diesem Wochenende nichts an sich, nur weil gerade alle hinschauen. Weder die Frisur noch Ihre Meinung. Und wer jetzt wieder an Ihre Tür klopft, muss nicht sofort hereingelassen werden. Der Freitag ist kein Auftritt, er ist eine Bestätigung.
Zum Sternzeichen Steinbock gehören alle, die zwischen dem 22. Dezember und dem 20. Januar geboren wurden.
© KI-Illustration: Berliner KURIER
Für Sie als Steinbock war die letzte Zeit eine lange Strecke ohne Applaus. Sie haben geliefert, pünktlich und gründlich, und es ist Ihnen nie in den Sinn gekommen, dafür etwas zu erwarten. Ab dem 2. Oktober behandelt man Sie im Job plötzlich wie jemanden, auf dessen Meinung es ankommt. Das irritiert Sie zuerst, weil Sie nichts anderes machen als vorher. Nehmen Sie an diesem Freitag die nächste Anfrage an, statt sie kleinzureden oder sofort an Bedingungen zu knüpfen. Sie müssen dafür nicht Ihr ganzes Berufsleben umbauen, ein einziger nächster Schritt reicht. Dieser Freitag schenkt Ihnen nichts, er zahlt Ihnen nur aus, was Sie längst verdient haben.
Die Pflanze, nach der plötzlich jemand fragt, die Neugier auf das Privatleben, der Name, an den sich auf einmal alle erinnern: Für Krebs, Waage und Steinbock rückt am 2. Oktober etwas ins Licht, das lange im Hintergrund stand. Der Krebs muss nichts erklären, die Waage muss sich nicht verändern, der Steinbock muss nur annehmen. Nicht jeder Blick, der jetzt kommt, verdient eine Antwort. Aber jeder zeigt, dass man Sie sieht. Genießen Sie es, denn diese Phase hat gerade erst begonnen.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com