Um Punkt 9.30 Uhr absolvierte Alexander Esswein den Medizincheck, Teamarzt Uli Schleicher gab grünes Licht. Der Neuzugang freut sich: „Hertha ist der richtige Schritt für mich. Ich wollte unbedingt nach Berlin.“
Um ein Blau-Weißer zu werden, musste Esswein lange warten. Seit Ende Juni feilschten Manager Michael Preetz und sein Augsburger Kollege Stefan Reuter um die Ablöse. Jetzt der Durchbruch: Hertha bezahlt rund 2,5 Millionen Euro, Esswein unterschreibt für vier Jahre.
„Er macht Tore, kann vorbereiten“, freut sich Hertha-Trainer Pal Dardai. In der vergangenen Saison netzte Esswein in 29 Liga-Spielen drei Mal für die Schwaben, bereitete drei Treffer vor.
Dardai sieht noch Potenzial: „Ich glaube, ich kann noch mehr aus ihm rauskitzeln, damit er noch gefährlicher wird.“
Hertha-Doc Ulrich Schleicher untersucht Neuzugang Alexander Esswein beim Medizincheck.
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Besonders von Essweins Antritt verspricht sich der Ungar viel: „Er bringt internationale Schnelligkeit mit.“ Der Rechtsfuß, der heute offiziell vorgestellt wird, gehört zu den flinksten Spielern der Liga, ist in der Spitze bis zu 34,6 km/h schnell – und damit noch sprintstärker als die ebenfalls auf der rechten Seite spielenden Mitchell Weiser (34,3) und Genki Haraguchi (34,4).
Dardai verspricht sich vom dritten blau-weißen Neuzugang des Sommers „noch mehr Konkurrenzkampf auf dem Flügel“. Egal wer die Nase vorne hat, auf Herthas rechtem Flügel wird es mit ordentlichem Tempo zur Sache gehen.
Der Plan des Trainers, in der neuen Spielzeit schneller und gefährlicher vor dem gegnerischen Tor zu sein, ist mit Esswein um eine Alternative reicher. Auch mit dem zuvor verpflichteten Ondrej Duda und Liverpool-Leihgabe Allan soll das Offensivspiel angekurbelt werden, schneller vertikal gespielt werden.
Während Duda noch in der Reha schuftet, steht der Brasilianer Allan wohl zum Auftakt gegen Freiburg am Sonntag (15.30 Uhr) im Kader. Esswein stellt Dardai sogar sein Debüt gegen den Aufsteiger in Aussicht: „Wir werden sehen. Je nach Spielverlauf ist er eine Option.“
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