Fünf Gründe, warum die Eisernen nicht in Panik verfallen müssen

Albtraum Abstieg?

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min

Christian Beeck wanderte über das ehemalige Grün der Alten Försterei. Weit, weit nach Schlusspfiff. So wie Franz Beckenbauer 1990 nach dem WM-Triumph in Rom. Nur, dass Unions Manager nach dem 0:1 gegen 1860 München wenig Grund zur Freude verspürte. Der Albtraum Abstieg ist noch immer nicht gebannt. Aber der KURIER nennt fünf Gründe, warum die Eisernen nicht in Panik verfallen müssen.Tabellensituation: Sicherlich, die Köpenicker treten ein wenig auf der Stelle, verweigern, wann immer möglich, den Sprung in ganz sichere Regionen. Und es stimmt auch, dass Union im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt schon 34 Zähler auf dem Konto hatte. Aber die Mannschaft ist gefestigter, Trainer Uwe Neuhaus muss keinen Umbruch vornehmen. Und im Kopf weiß jeder genau, dass die Eisernen noch nichts erreicht haben. Es wird sich also keiner zurücklehnen. Union wird keinen "Totalabsturz" erleben wie in der Rückrunde der vergangenen Saison!Spielstärke: Bis auf wenige Ausnahmen war Union stets in den Spielen auf Augenhöhe mit dem Gegner. Abgeschlachtet wurde man nie. An schlechten Tagen kann Union zwar von jedem bezwungen werden. An guten aber auch alle Gegner putzen. Zehn Versuche haben sie noch. Das wird für mindestens drei Siege langen!Krise war schon: In der Hinrunde hatte Union so etwas wie eine echte Schwächephase. Da hätte es einen richtigen Knacks geben können. Doch diese Klippe wurde umschifft. Selbst eine weitere Niederlage in Aue würde Torsten Mattuschka, Dominic Peitz & Co. nicht umwerfen. Sie würden einfach die Ärmel hochkrempeln und weiterarbeiten.Überraschungen: Drei Siege müssen noch her, um sicher zu sein. Bielefeld - erst ein Zähler aus elf Gastspielen - kommt ja noch nach Berlin. Und wie die Siege bei Hertha und in Duisburg gezeigt haben, ist Union immer für eine Überraschung gut. Die Spitzenteams aus Aue, Augsburg, Bochum und Cottbus sollten sich schon mal warm anziehen. Mindestens einen von ihnen erwischt's!Torsten Mattuschka: Der wird Union noch mindestens einen Sieg bescheren. Denn mittlerweile strahlen seine Freistöße wieder altgewohnte Torgefahr aus. Wenn er dann noch seine fatale Vorliebe fürs Brummkreiseln ein wenig einschränkt, steht dem Union-Glück in puncto Spielfluss wenig im Wege.------------------------------BU: Hinfallen darf der Eisernen. Aber Aufstehen muss man nun wieder. Die Pleite gegen die Löwen ist kein Grund, dauerhaft verschnupft zu bleiben.

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