Füchse verabschieden Trainer und Kapitän

Berlin sagt „Takk, Dagur“ und „Gracias, Iker“

Iiiiiikeeer! Rooomeeeeerooo! Am Freitag (20 Uhr) werden die Füchse-Fans gegen Flensburg diesen Namen noch mal voller Inbrunst durch die Schmelinghalle schmettern. Riesenapplaus gibt es auch für Trainer Dagur Sigurdsson.

R. Miller
Lesezeit 2 Min
Dem Isländer Dagur Sigurdsson ...

Dem Isländer Dagur Sigurdsson ...

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„Ein komisches Gefühl ist das schon, zum letzten Mal verantwortlich in den Fuchsbau zu kommen“, wird selbst Sigurdsson ein bisschen sentimental. In sechs Jahren hat der Isländer mit dem Gewinn des DHB-Pokals und EHF-Cups eine echte Ära geprägt. „Titel sind schön. Aber für einen Verein die ersten Titel in der Vereinsgeschichte zu gewinnen, ist besonders schön“, so Sigurdsson, der aber Berliner bleiben und damit gelegentlich bei den Füchsen auf der Tribüne sitzen wird.

Durch Freundin Laura sagt auch Romero nicht ganz Adios. Für Montagfrüh ist aber der Flug nach Spanien fest gebucht. Romero: „Da lege ich erst einmal die Beine hoch und genieße jeden Tag ohne Training.“ Und falls Hanning ihn beim geliebten Rioja erneut zum Weitermachen überredet? „Selbst drei Flaschen würden nicht reichen. Mein Körper kann einfach nicht mehr“, so Romero, der allein im rechten Knie fünf Mal operiert wurde. Dazu hatte er schon Frakturen in beiden Knöcheln, die rechte Schulter gebrochen, zwei Nasenbeinbrüche und – bis auf einen – alle Finger schon mal kaputt. Romero: „Das war mir der Handball wert!“

Die Handball-Rente um ein Jahr zu verschieben, hat er auch nicht bereut. Romero: „Im Gegenteil. Dieses letzte Jahr war noch mal richtig super mit einem grandiosen Abschied, dem Gewinn des EHF-Cups.“ Und der Füchse-Kapitän ist auch noch auf etwas anderes stolz. Romero: „Ich habe in den ganzen vier Jahren nicht eine Partie verpasst. Auch wenn ich manchmal nur paar Minuten oder gar nicht gespielt habe, ich stand immer auf dem Mannschaftsbogen.“

Romero soll künftig eine Aufgabe beim spanischen Verband übernehmen. „Aber vielleicht ruft mich ja auch Bob im Herbst noch mal an. Dann bin ich ausgeruht und wir können beim Wein über alles reden“, schmunzelt Iiiiikeeeer!

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