Füchse unter Druck

Erstes Endspiel für Petkovic

n Göppingen müssen die Füchse punkten, sonst könnte es eng werden für den Trainer

Carolin Paul
Lesezeit 2 Min
Muss die Füchse wieder in die Spur bringen: Velimir Petkovic.

Muss die Füchse wieder in die Spur bringen: Velimir Petkovic.

© Michael Hundt

Womöglich auch für den Trainer. Velimir Petkovic steht jetzt mit in der Kritik, auch wenn der 63-Jährige nicht für alles verantwortlich zu machen  ist.

„Alles am Trainer festzumachen, ist mir zu einfach. Ich musste erst einmal in 16 Jahren zu so einer Maßnahme greifen und versuche es zu vermeiden“, so Füchse-Macher Bob Hanning   vor dem Spiel.

Petko will nicht draufhauen

Volle Rückendeckung ist das nicht für Petko. Der versucht jetzt, mit einem Schmusekurs das Team aufzurichten. „Wenn ich die Mannschaft jetzt nur attackiere, ist das der falsche Weg“, sagt der Trainer. „Wir müssen zeigen, dass wir noch Handball spielen können.“

Den Eindruck hatten seine Jungs zuletzt nicht zwingend vermittelt. Unkonzentriert und mit hoher Fehlerquote haben die Füchse sich selbst das Leben schwer gemacht.

„Es gibt leider kein Geheimnis, wie man so etwas ändert. Mit so vielen Fehlern kann man keine Spiele gewinnen. Das wird in Göppingen nicht einfacher“, urteilt Rechtsaußen Hans Lindberg.

Der Kapitän ist mit 27 Toren Top-Schütze der Füchse und bester Werfer der Liga. Doch was hilft das, wenn es am Ende nicht zum Sieg reicht? Einer allein kann die Mannschaft nur schwer zum Erfolg führen.

Den brauchen die Füchse aber dringend, um sich aus ihrem Tief herauszukämpfen. Damit die Saison nicht gelaufen ist, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat. Egal ob fürs Team oder den Trainer.

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