„Die Max-Schmeling-Halle ist für mich die coolste Halle der Bundesliga. Die Atmosphäre und die Größe sind top und die Stimmung war immer gut“, freut sich Neuzugang Michael Müller auf seinen ersten Auftritt als Fuchs im Fuchsbau.
Die Spannung ist beim Rest des Teams nicht kleiner. Vor heimischem Publikum aufzulaufen, ist doch noch mal etwas anderes. Jetzt heißt es, die Vorfreude auf das Parkett zu bringen. Denn die Fans werden nach dem Ausrutscher in Leipzig (23:24) einiges erwarten.
Trainer Velimir Petkovic lässt sich davon nicht stressen: „Druck ist im Sport normal. Das macht mich nicht kaputt, das macht mich heiß.“ Der 63-Jährige ist ohnehin nicht dafür bekannt, ruhig an der Seitenlinie das Spiel zu verfolgen.
Heiß hergehen wird es unterdessen nicht nur auf dem Parkett. Schon im Vorfeld kurbeln die Füchse die Stimmung an. Beim Einlaufen der Spieler werden Kapitän Hans Lindberg und Co. von Rammstein begleitet. „Deutschland“ gibt es instrumental während eine neue Video-, Licht- und Feuershow den Fans einheizen soll.
Die Berliner Kult-Rocker begeisterten in den letzten Monaten die Welt – und rissen dabei auch den einen oder anderen Handballer mit. Stefan Kretzschmar, Alfred Gislason, Silvio Heinevetter und viele andere Stars ließen sich beispielsweise im Olympiastadion live von Rammstein beschallen. Jetzt soll auch das Füchse-Publikum ein Stück der Euphorie mitbekommen.
Zwar wird Rammstein nicht live performen, aber vielleicht ist ja das eine oder andere Bandmitglied in der Halle. Das erste Mal wäre es nicht.
Wer morgen in den Fuchsbau kommt, kann sich also sicher sein, dass es nicht nur draußen, sondern auch in der Halle heiß wird. In diesem Sinne: „Feuer frei!“
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