Für Kent Robin Tönnesen ist es in dieser Bundesligasaison das erste Spiel gegen eine der drei Mannschaften, die in der Tabelle vor den Füchsen rangieren: Das Hinspiel gegen die Löwen und auch die Partien gegen Kiel und Flensburg hatte der 25-Jährige allesamt verletzungsbedingt verpasst.
Zweieinhalb Monate hatte er pausieren müssen. Nach einem eigentlich harmlosen Muskelbündelriss hatte sich in der Wade ein Blutstau gebildet. Die Folge waren fünf Operationen und viel Arbeit in der Reha.
Sonntag steht er gegen die RN Löwen wieder auf dem Parkett. Mit seiner Leistung und neun Toren im EHF-Cup-Spiel unter der Woche bewies Tönnesen, dass er nach der Verletzung endgültig zurück zu alter Stärke gefunden hat.
Weder sportlich noch privat könnte es viel besser laufen: Im Dezember kam Töchterchen Philippa zur Welt. Der Wendepunkt. Zwei Tage, nachdem er Vater wurde, gab Tönnesen sein Comeback. Im Januar führte er die norwegische Nationalmannschaft sensationell zur Silbermedaille bei der WM. Dann erwischte er mit den Füchsen den super Start ins Jahr 2017: Das 37:29 gegen GOG Gudme Mittwoch war der fünfte Sieg im sechsten Spiel.
„Es läuft richtig gut“, findet auch Tönnesen und grinst noch ein wenig breiter. Im Spitzenspiel will der Fuchs die Löwen wegballern. J.Lo.
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