Das Zieren des Schweden war nur clevere Taktik. Denn Zachrisson bewegte sich keineswegs wie ein Elch auf dem glatten Geläuf. „Beeindruckend war vor allem seine Übersicht“, lobte Eisbären-Verteidiger Alex Trivelato. Selbst Bären-Legende Hartmut Nickel staunte: „Der macht sich ja richtig gut. Das hat er nicht nur auf einem zugefrorenen Teich gelernt.“
Stimmt! Der 24-Jährige spielte bis zum Alter von 15 Jahren aktiv Eishockey. „Da habe ich es mit Västeras HK sogar ins Finale der schwedischen Jugendmeisterschaften geschafft. Leider haben wir gegen Malmö verloren“, so Zachrisson, dessen Künste am Montag (17.15 Uhr) auch im Füchse-Magazin „Jagdfieber“ auf TV Berlin zu sehen sein werden.
Natürlich auch Stochls Paraden. Der Füchse-Torwart war aber nicht so richtig zufrieden. „Ich hatte nicht die richtigen Schlittschuhe an, konnte dadurch nicht so richtig die Beine zur Seite ausfahren“, so der 39-Jährige, der als Steppke in seiner Heimat Pilsen auch nebenbei im Eishockey-Tor stand. Stochl lachend: „Wenn die Eisbären zu zweit auf einen zufahren, dann hast du keine Chance. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Und als Tscheche liebe ich nun mal das Eishockey.“
So wie sein schwedischer Teamkollege. Zachrisson: „Nach meiner aktiven Jugendzeit habe ich nur noch gelegentlich mit Kumpels gespielt. Letztmals aber vor vier Jahren. So eine lange Pause mache ich jetzt nicht mehr.“
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