„Wir müssen über Doppelspieltage nachdenken und ein altes DDR-System wiederbeleben: Mit regionalbezogenen Ansetzungen hast du Freitag gegen Magdeburg ein Heimspiel gehabt und Sonntag in Leipzig ein Auswärtsspiel. Da gibt es noch unglaublich viel nicht ausgeschöpftes Potenzial“, spricht Hanning über seine Vision, die Spieltage attraktiver zu machen. Nicht nur gut für die Fans. Auch die Spieler haben es bei solch reizvollen Ansetzungen leichter, sich optimal zu motivieren.
Stars werden nicht geholt, sondern entwickelt
Den 4-Jahres-Plan hat der Oberfuchs in Sachen Trainer in der Schublade. Läuft der optimal, ist Velimir Petkovic noch mindestens vier Jahre Coach. Hanning über seinen großen Plan: „Ich habe Jaron Siewert als Trainer zu TUSEM Essen abgegeben. Ich hoffe, für vier Jahre. Ich habe zu Velimir Petkovic gesagt, er entscheidet selbst, ob Jaron sein Nachfolger wird, weil es einfach noch vier Jahre dauert. Ich würde ungern jemanden dazwischenschalten.“ Siewert (23) ist Fuchs durch und durch und seit 2015 auch Co-Trainer der deutschen Auswahl des Jahrgangs 2000/01.
Klare Vorstellungen hat Hanning auch in anderen Zukunftsfragen der Füchse. Seit man vor vier Jahren mal vergebens mit reichen Scheichs verhandelte, ist das Thema Investor abgeschlossen. Und Stars wird der Manager weiterhin nicht nach Berlin holen, sondern in der Hauptstadt entwickeln. „Wir haben mit Paul Drux, Fabian Wiede und Steffen Fäth den Rückraum der Nationalmannschaft bei uns“, sagt Hanning nicht ohne Stolz.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com