Frühere Berliner Kongresshalle

„Schwangere Auster“ wird komplett renoviert

BK
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Die frühere Berliner Kongresshalle, auch „Schwangere Auster“ genannt.

Die frühere Berliner Kongresshalle, auch „Schwangere Auster“ genannt.

© dpa

Die frühere Berliner Kongresshalle, auch „Schwangere Auster“ genannt, soll im kommenden Jahr gründlich renoviert werden. Das seit 1989 dort untergebrachte Haus der Kulturen der Welt muss deshalb von September bis Dezember 2016 schließen, wie Intendant Bernd Scherer am Donnerstag in seiner Jahrespressekonferenz ankündigte. Aufwendige Umbaumaßnahmen sollten das Gebäude technisch zukunftsfähig machen.

Berlin hatte die Kongresshalle mit dem markanten geschwungenen Dach 1957 von der US-Regierung geschenkt bekommen. Das Haus der Kulturen bietet dort seit seinem Einzug ein hochanspruchsvolles Programm, das vor allem ein junges internationales Publikum anspricht. Pro Jahr kommen rund 150.000 Besucher.

Trotz der Renovierung soll laut Scherer auch im kommenden Jahr die Programmarbeit nicht leiden. So geht das auf vier Jahre angelegte Projekt „100 Jahre Gegenwart“ weiter, das sich mit den Folgen des Ersten Weltkriegs auseinandersetzt. Als neues Langzeitvorhaben ist das Angebot „Kanon-Fragen“ geplant, das sich bis 2019 mit den Debatten und Konflikten um die Kunstgeschichtsschreibung befassen soll.

Die langfristige Programmarbeit sei inzwischen zu einem international beachteten Alleinstellungsmerkmal des Hauses geworden, sagte Scherer. „Wir kuratieren Ideen im Entstehen, „ideas in the making“.“

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