Freitag bei den Bayern

Herthas Klünter soll den Turbo zünden

Im Pokal geschont, soll der Verteidiger mit seiner Schnelligkeit punkten.

Wolfgang Heise
Lesezeit 2 Min
Lukas Klünter kniet sich für Hertha immer voll rein. 

Lukas Klünter kniet sich für Hertha immer voll rein. 

© City-Press GmbH

Klünter spielte sich vergangene Saison in die Stammelf und nach einer überzeugenden Saisonvorbereitung ist der schnellste Bundesligaspieler eigentlich auch gesetzt. Für viele war es eine Überraschung, dass Mathew Leckie im Pokal auf seiner Position spielte.

Covic setzt auf Erklärung

Für Trainer Ante Covic eine harte Entscheidung. Doch der Coach moderierte das clever. „Die Jungs wissen, dass wir aufgrund der Saisonvorbereitung keine Stammspieler hatten. Ich habe auch schon früher immer mit beiden betroffenen Spielern gesprochen. So habe ich es auch jetzt getan. Ich habe meine Gedankengänge erklärt“, so Covic. Ein Sechs-Augen-Gespräch, bei dem Leckie und Klünter genau zuhörten.
Das ist die Philosophie des kommunikativen Trainers. „Ich erwarte kein Verständnis von dem, der nicht spielt, weil ich glaube, dass ein Spieler ein Stück weit an sich denkt. Aber gerade im Anfangsstadium der Saison ist der Trainer den Spielern eine Erklärung schuldig, wie er denkt.“

Eine Frage der Taktik

Der intelligente Klünter hat das sofort begriffen. Und verstand auch die Botschaft des Trainers. „Ich habe Lex gebracht, weil er gegen so einen tief stehenden Gegner zwischen den Ketten etwas auflösen kann. Jetzt kommt mit Bayern ein Gegner, bei dem wir keine 75 Prozent Ballbesitz haben. Da wird einiges anders aussehen. Da wird dann wohl ein anderer Spieler gefragt sein.“ Ja, klar: Klünter! Der Turbo-Außenverteidiger muss Bayerns Kingsley Coman stoppen.

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