Seit drei Tagen arbeiten die Künstler an ihren Werken. Mit dabei: Mauermaler Thierry Noir (53) aus Schöneberg: „Ich habe früher am Mariannenplatz gewohnt, sah die Mauer täglich.“ 1984 begann er, die Mauer zu bemalen, wollte seine Traurigkeit bekämpfen. Noir: „Schöner machen konnte man sie aber nicht, denn sie brachte vielen Leid.“
Noir hat drei der 25 Mauerteile im neuen „Freedom Park“ bemalt, die ehemals zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz standen: 3,60 Meter hoch, 1,20 Meter breit, zwischen 2,8 und 3,6 Tonnen schwer! Für die Galerie wurden sie zum Spreeufer gebracht und bunt gestaltet. Dazu aufgerufen haben die Lux Pop Art Group und das Kreativ-Label Dudes Factory. Kurator Patrice Lux (50): „Auf den Teilen sollten internationale Künstler ihre Gedanken zum Thema Freiheit ausdrücken.“
© Lizenz
© Lizenz
© Lizenz
© Lizenz
© Lizenz
© Lizenz
© Lizenz
© Lizenz
© Lizenz
Donnerstag um 19 Uhr wird die Galerie auf dem Areal rund um das „Nhow“-Hotel in der Stralauer Allee eröffnet. Später sollen die Mauerteile auch in anderen Städten, u. a. in New York und Moskau zu sehen sein. FTH
Der Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, auf der internationalen Pressekonferenz am 15.06.1961 im Haus der Ministerien in Ost-Berlin. Hier fiel sein berühmter Satz "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", der nur wenige Wochen später durch den Beginn des Mauerbaus am 13.08.1961 ad absurdum geführt wurde.
© dpa Lizenz
Ostberliner Arbeiter bewehren die Krone der Mauer in Berlin mit Glassplittern.
© dapd Lizenz
Westberliner schauen an der Wilhelmstrasse in Berlin der Anlieferung vorgefertigter Betonbauteile zur Verstärkung der Berliner Mauer zu.
© dapd Lizenz
Ein Ostberliner Polizist arbeitet an der Berliner Mauer.
© dapd Lizenz
Bauarbeiter der DDR bei den letzten Arbeiten am Bau der Mauer in Vacha an der hessisch-thüringischen Grenze, aufgenommen am 03.06.1962.
© dpa Lizenz
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) enthüllt zum Auftakt der Berliner Gedenkveranstaltungen zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am Grenzwachturm Schlesischer Busch in Berlin ein Mauerbild.
© dpa Lizenz
Segmente der Berliner Mauer stehen am Teltow Kanal nahe der brandenburgischen Stadt Kleinmachnow an der Berliner Stadtgrenze.
© dapd Lizenz
Segmente der Berliner Mauer stehen am Teltow Kanal nahe der brandenburgischen Stadt Kleinmachnow an der Berliner Stadtgrenze.
© dapd Lizenz
Segmente der Berliner Mauer stehen am Teltow Kanal nahe der brandenburgischen Stadt Kleinmachnow an der Berliner Stadtgrenze.
© dapd Lizenz
Segmente der Berliner Mauer stehen am Teltow Kanal nahe der brandenburgischen Stadt Kleinmachnow an der Berliner Stadtgrenze.
© dapd Lizenz
Segmente der Berliner Mauer stehen am Teltow Kanal nahe der brandenburgischen Stadt Kleinmachnow an der Berliner Stadtgrenze.
© dapd Lizenz
Segmente der Berliner Mauer stehen am Teltow Kanal nahe der brandenburgischen Stadt Kleinmachnow an der Berliner Stadtgrenze.
© dapd Lizenz
Eine Frau liest in Berlin vor der Mauer in der Bernauerstrasse ein Buch.
© dapd Lizenz
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) spricht in Berlin im Bundesfinanzministerium bei der Gedenkveranstaltung im Vorfeld des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer. Die Veranstaltung fand in dem Saal statt, in dem der ehemalige Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, am 15.06.1961 bei einer Pressekonferenz den Satz "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", sagte.
© dapd Lizenz
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) spricht in Berlin im Bundesfinanzministerium bei einer Gedenkveranstaltung im Vorfeld des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer.
© dapd Lizenz
Er plante eine elektronische Wunder-Mauer: DDR-Staatschef Erich Honecker (1912-1994) wollte in den 80er-Jahren statt mit Schusswaffen ...
© zVg Lizenz
... nun mit teuren Hightech-Systemen die flüchtenden DDR-Bürger zur Strecke bringen.
© zVg Lizenz
Diese Infrarotlicht-Schranken, ...
© zVg Lizenz
... die schon Stasi-Objekte sicherten, sollten an der Mauer zum Einsatz kommen.
© zVg Lizenz
Eine Zeichnung einer Mikrowellenschranke als „unsichtbare Grenzlinie“, die beim Überschreiten sofort Alarm auslöste.
© zVg Lizenz
Auch neue Wachtürme waren geplant. Der Prototyp stand am S-Bahnhof Friedrichstraße.
© zVg Lizenz
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com