Frederick Lau

Die Märchenkarriere des Lola-Helden

Regisseurereißensich um ihn. Jetzt dreht er „Das kalte Herz“ ...

CLAUDIA WILMS
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Für seine Rolle als „Sonne“ in dem Thriller „Victoria“ bekam Lau die „Lola“.

Für seine Rolle als „Sonne“ in dem Thriller „Victoria“ bekam Lau die „Lola“.

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Frederick Lau (26, „Victoria“), eine Karriere wie im Märchen. Und dass er Märchen wirklich kann, stellt der Lola-Gewinner derzeit im Elbsandsteingebirge unter Beweis.

Frederick Lau steht für die Neu-Verfilmung von „Das kalte Herz“ vor der Kamera.

An der Seite von Moritz Bleibtreu (44) spielt Lau in dem 1827 erschienenen Märchen von Wilhelm Hauff den Peter. Einen armen Schlucker, der sich in ein schönes Mädchen namens Lisbeth, gespielt von Henriette Confurius (24, „Die geliebten Schwestern“), verliebt.

Um reich zu werden lässt er sich vom Bösen (Bleibtreu) verführen und tauscht sein pochendes Herz gegen einen kalten Stein.

Dass Lau sehr wohl eines hat, hat er zur Verleihung des Deutschen Filmpreises „Lola“ bewiesen – mit einem süßen Geständnis: der Heimlich-Hochzeit mit Freundin Annika (36,). Das Paar hat eine gemeinsame Tochter (1).

Der in Steglitz geborene Mime ist ein echter Shooting-Star im deutschen Film. Schon als Zwölfjähriger stand er vor der Kamera.

Seinen Durchbruch hatte Lau 2008 in der Literaturverfilmung „Die Welle“. Dafür heimste er auch eine „Lola“ als bester Nebendarsteller ein.

Es folgten etliche Kino- und Fernseh-Filme, darunter der Historienfilm „Die Gräfin“ mit Daniel Brühl.

Zuletzt spielte Frederick Lau den Lederschwulen und Stricher Gries in „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“.

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