Mordkommission und Staatsanwaltschaft tappen in diesem mysteriösen Fall weiter im Dunkeln. Noch immer ist die Identität der Toten nicht geklärt. Sicher ist bisher nur: Bei der ermordeten Frau handelt es sich um eine kleine und schlanke 20- bis 40-Jährige mit blondierten Haaren und zwei teuren Implantaten im Unterkiefer. Sie hatte lackierte Finger- und Fußnägel, soll hübsch und gepflegt gewesen sein. Die einzige Spur zum Täter könnten jetzt diese Gegenstände sein. Können diese beiden Koffer das Mordrätsel lösen?
Die Leiche lag in diesem tarnfarbenen Koffer.
© Polizei Lizenz
Der wiederum lag in dem schwarzen Rollkoffer.
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Die getötete Frau trug am rechten Mittelfinger einen Ring in Herzform.
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Der Spanngurt von „Seilflechter“ wird eigentlich nur an Sportbooten verwendet.
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Die Frau trug diese schwarzen Turnschuhe von „Jump“.
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Wie beim Matrjoschka-Prinzip wurde die Frauenleiche erst in den einen Koffer gelegt, um dann in einen weiteren gepackt zu werden. Auch wenn es sich hier nur um zwei Hüllen handelte, hatte sich der Täter große Mühe bei der Entsorgung der Leiche gemacht.
Besitzt der Mörder ein Sportboot oder hat er sich sogar eins gemietet? An den Koffern befand sich ein schwarzer Spanngurt, bei dem in gelber Farbe die Marke „Seilflechter“ eingewebt ist. Diese Spanngurte werden fast ausschließlich im Bootssport verwendet.
Das Opfer trug keine Ausweise und Dokumente bei sich, weshalb die Frau noch immer nicht identifiziert ist. Die wenigen persönlichen Sachen, die Aufschluss geben könnten, sind ein Ring in Herzform und ein goldenes Feuerzeug mit der Gravur „Love“.
Wo genau die Koffer mit der Frau in die Spree geworfen wurde, ist unklar. Entdeckt wurde sie zufällig zwischen den Landungsstegen der „Stern- und Kreisschifffahrt“ und dem Ausflugslokal „Haus Zenner“.
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