Vechta - Bei einem Blick in Hasen-Knopfaugen bekommt Lehrerin Marion V. Angstzustände. Weil eine Schülerin sich daraus einen Spaß machte, verklagte sie das Mädchen. Erfolglos. V. muss sich weiter verhoppeln lassen.Ein Hase! Mitten auf die Tafel gemalt! Da bekam Marion V. (60) Panik, rannte aus der Klasse. Später ging der Frau mit der Angst vor Meister Lampe ein Licht auf: Das konnte doch nur Kim (16) gewesen sein! Die kannte sie ja schon von ihrer vorherigen Schule, wo es bereits einmal Hasen-Ärger gab ...Ohne Vorwarnung zeigte Marion V. das Mädchen an (KURIER berichtete). 5000 Euro sollte die Schülerin zahlen, falls Kim jemals wieder einen Hasen malen sollte. Außerdem habe sie keine Phobie und wolle das auch nie wieder hören, klagte Marion V. Der Lehrerin schlug der Stress so sehr aufs Gemüt, dass sie sich krankschreiben ließ. Gestern zeigte der Richter am Amtsgericht Vechta ihr aber, wo der Hase lang läuft: Klage abgewiesen.Auch Kim setzte der Ärger tierisch zu: Sie hat die 10. Klasse nicht geschafft. Außerdem beteuert das Mädchen ihre Unschuld: Zwei Mitschüler hätten den Mümmler gemalt. Sie habe lediglich von der Phobie erzählt. Ach nein - laut Marion V. ist es ja gar keine Phobie ...------------------------------
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