Sie ist jung, sie ist fleißig und ihre politische Karriere geht ab wie eine Mondrakete. Hin und wieder hört man auch, dass sie dazu gut aussehe. Franziska Giffey, geboren in Frankfurt (Oder) und derzeit auf der Überholspur bei der SPD.
Der Druck auf Müller könnte steigen
Von der Bezirksstadträtin stieg sie in Neukölln gleich zur Bürgermeisterin auf. In Berliner SPD-Kreisen wurde sie schon als künftige Bildungssenatorin oder als Landeschefin gehandelt. Jetzt, wo gerade eine neue Bundesregierung gebildet wird, kommen Vorwürfe aus dem Osten. Kaum Politiker aus den neuen Bundesländern hätten CDU und SPD als Minister auf dem Zettel!
Wohl auch aus diesem Grund scheint Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) Franziska Giffey ins Spiel gebracht zu haben. Böse Zunge behaupten, um den Druck auf den Regierenden Bürgermeister Michael Müller zu erhöhen.
Neukölln nicht im Stich lassen
Ist das jetzt ein Gerücht? Giffey selbst wollte sich nicht dazu äußern. Auf Nachfrage reagieren viele in der Berliner SPD mit Zustimmung. „An den Spekulationen ist ein wahrer Kern. Sie kann das“, sagt eine, die es wissen muss. Auch die Grünen finden sie gut.
Aber: Sie soll die Neuköllner nicht im Stich lassen, sie sei einfach zu jung, kritisiert einzig und allein die Berliner CDU.
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