Natürlich ist Köln nicht Berlin. Aber doch ist der Verteidiger überzeugt, dass sich die Domstadt in den kommenden Tagen anfühlt wie ein Zuhause: „Du hast bei dieser WM immer ein Heimspiel, bei dem du dich zeigen und beweisen willst.“ Ob die Spieler aus der verbotenen Stadt Mannheim oder vom Saison-Zerstörer RB München kommen, spielt jetzt keine Rolle. „Ich habe ehrlich gesagt bislang gar nicht darüber nachgedacht, dass ich der einzige Eisbären-Spieler bin. Ich bin in den nächsten Tagen Spieler der Nationalmannschaft und nicht Vertreter irgendeines Vereins.“
Dass er in Köln auf die Eisbären-Tasche verzichtet, die während der WM-Vorbereitung ein treuer Begleiter war, ist dem Platzmangel geschuldet. „Die ist zu klein für eine ganze WM.“ Wie gut, dass Hördler keinen Talisman braucht, um erfolgreich zu sein. Auf seinen wichtigsten Glücksbringer kann er trotzdem zählen: „Es ist das Größte für mich, dass meine Familie am Wochenende dabei sein kann, das ist unglaublich wertvoll.“
(PAE)
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com