Ansonsten fühle ich mich richtig fit“, sagt Frank Hördler und freut sich: „Der Bundestrainer hat mich angerufen und gefragt, wie es mir geht. Gut, habe ich geantwortet. Dann kam die Einladung zur Nationalmannschaft. Darüber bin ich natürlich glücklich.“
Marco Sturm kennt den 31-Jährigen noch aus gemeinsamen WM-Spielen. Der Bundestrainer schätzt das schnelle Spiel und die genauen Pässe des Eisbären, denn das olympische Quali-Turnier (1. bis 4. September) in Riga gegen Japan, Österreich und Lettland ist eine harte Nuss. „Wenn ich mitmischen kann, ist das eine große Ehre und Freude, zumal ich zwei WMs wegen Verletzungen verpasst habe“, sagt Hördler.
Der Eisbär weiß, wie wichtig eine Olympia-Teilnahme für Deutschland ist: „Wir haben in Sotschi gefehlt. Das war bitter. Olympia ist für das Ansehen unseres Eishockeys und für jeden einzelnen Spieler sehr wichtig.“
Nach der Saison 2014/ 2015 war Frank Hördler noch zum bester DEL-Verteidiger gekürt worden, kurze Zeit später überfiel ihn die „Defekthexe“, erst mit einem Anriss des Außenbandes, später war eine Sehne an der linken Hand ausgeleiert.
Frank spielte nur sporadisch, musste schließlich unters Messer. Seit sieben Wochen trainiert der 98-fache Nationalspieler wieder volles Programm. Und ist bereit für’s Nationalteam. M.H.
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