Flutlicht, Frankfurt, voller Festsaal

Union, schenk uns die nächste Party!

Trainer Fischer hofft, dass die Atmosphäre sein Team beflügelt.

Mathias Bunkus
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„Volle Lotte wieder mal, so’n richtig hysterisches Fest“ wollen die Eisernen heute wieder feiern.

„Volle Lotte wieder mal, so’n richtig hysterisches Fest“ wollen die Eisernen heute wieder feiern.

© Matthias Koch

Volles Haus, knisternde Atmosphäre. Das Flair der Abendspiele ist ungebrochen. Und zuletzt konnten die Köpenicker im Lichterglanze ja ganz gut gefallen. Stuttgart wurde in der Relegation aus dem Fußball-Oberhaus gerissen, Dortmund jüngst 3:1 bezwungen. Genau daran gilt es anzuknüpfen für ein perfektes Wochenende.

„Ich hoffe, dass es beflügelt, aber ob Flutlicht oder nicht Flutlicht“, sagt Trainer Urs Fischer, „wir müssen es besser machen als in Leverkusen. Punkt.“

Natürlich kommt mit der Eintracht eines dieser Europa-Cup-Schwergewichte der Liga nach Köpenick und will sich als Party-Crasher erweisen. Da mitzuhalten wird schwer. Der Marktwert der Hessen beträgt 204,5 Millionen Euro, das Sechsfache der Fischer-Elf (35,45 Mio. Euro).

Das Missverhältnis gegen Dortmund (633,8 Mio.) war noch größer. Und doch ging die Borussia mit langen Gesichtern vom Platz. Die Mannschaft der Eisernen lebt eben von den klassischen „Union-Tugenden“ wie Teamgeist und Kampf. Auch die Unterstützung des Heimpublikums spielt eine Rolle, das Stadion an der Alten Försterei ist als Hexenkessel ebenso ein echter Faktor wie der Wille des Teams, nach dem mauen Auftritt in Leverkusen Wiedergutmachung zu leisten. „Ich gehe davon aus, dass die Jungs bereit sind, eine Antwort zu geben“, so Urs Fischer optimistisch.

Wenn es nicht klappt, nicht schlimm. Die Eisernen rechnen nicht damit, an keinem Spieltag auf einem Abstiegsplatz zu stehen. Aber der Willen dagegen Widerstand zu leisten, der ist Grundvoraussetzung. Den will jeder Rot-Weiße sehen.  

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