Echt kuschlig und süß sind die beiden Bären. Noch befinden sie sich getrennt von einander in der Quarantäne-Station im chinesischen Panda-Zuchtzentrum Chengdu, wo die Vorbereitungen zum Abflug auf Hochtouren laufen. Außer den einheimischen Pflegern darf dort nur einer in die Nähe des sieben Jahre alten Männchens Jiao Qing und des vier Jahre alten Weibchens Meng Meng kommen: Christian Toll (34), der Panda-Tierpfleger-Chef vom Berliner Zoo, der vor drei Tagen die Bären erstmals sehen durfte.
Hier liegt völlig entspannt Männchen Jiao Qing (7).
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Ganz doll schwärmt Toll von Meng Meng. „Sie ist eine außerordentlich hübsche Bärin!“, sagte er dem KURIER. „Meng Meng war zwar anfangs ein wenig aufgeregt. Doch das legte sich, als ich ihr Äpfel zum Naschen gab.“ Danach durfte Toll das Weibchen sogar streicheln. Etwas anders verlief seine Begegnung mit Mr. Panda, der scheinbar ein echt verpennter Kerl ist. „Jiao Qing ist ein sehr entspannter Panda. Ich habe ihn nicht wirklich interessiert, er hat einfach weiter geschlafen“, berichtet Toll. Etwas munterer muss Mr. Panda schon in Berlin werden.
Zoo-Panda-Chef Christian Toll darf Mrs. Panda sogar streicheln.
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Denn der Zoo und die Chinesen erhoffen sich sehnlichst, dass das Bären-Paar aus dem Reich der Mitte für Nachwuchs sorgt. Das Weibchen ist nur vier Tage im Jahr fruchtbar. Da muss es dann auch klappen. Notfalls kann man mit „Panda-Pornos“ nachhelfen, rät der chinesische Zuchtexperte Yuan Bo. „Ja, die Tiere schauen sich wirklich Videos an, auf denen sich Pandas paaren“, erklärt er.
Wann die Berliner „Schätzchen“ und „Träumchen“ erstmals zu sehen bekommen, steht offenbar schon fest. Laut chinesischen Regierungskreisen soll es der 5. Juli sein. An diesem Tag will wohl Chinas Präsident Xi Jinping bei seinem Deutschland-Besuch zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel in den Zoo gehen und die Pandas erstmals präsentieren.
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