Steht die Stammelf schon?
Ein klares Nein. Nur Höttecke, Kohlmann und Karl sind für die Anfangsformation gesetzt.
Bei welchen Personalien grübelt Trainer Neuhaus noch?
Er muss aus dem Quartett Stuff, Madouni, Göhlert und Menz ein Innenverteidigerduo basteln. „Alle haben unterschiedlichen Qualitäten“, so Neuhaus. Viel deutet auf die langen Kerls Stuff und Madouni hin. Unklar ist, wo Neuhaus Menz einbaut. Pfertzel muss sich noch steigern. Vorne ist es einfacher. Durch die Ausfälle (Mattuschka Kolk, Mosquera) haben Terodde und Silvio erst einmal einen Freibrief. Ede ist solange gesetzt, bis Parensen und Mosquera sich zurückmelden. Zoundi muss alles abrufen, wenn er Quiring in die Schranken weisen will.
Erlebt Union schon jetzt Silvios Knipserqualitäten?
Es wäre es vermessen, Wunder zu erwarten. Silvio muss sich an die Kollegen gewöhnen. Und umgekehrt. Die Schotten sind als Europa-Legaue-Starter kein Kanonenfutter. Immerhin liegt die Spielberechtigung für den Anfang der Woche abgewickelten Transfer vor.
Mauert Neuhaus gegen die Schotten?
Nein, er will eine offensiv agierende Mannschaft sehen, die sich möglichst mit einem Sieg Selbstvertrauen für den Start beim FSV Frankfurt holen soll.
Wird der Kader noch verschlankt?
Aus finanziellen Gründen wäre das wünschenswert. Aber ohne die sieben Nachwuchskräfte, die eher der U23 zugerechnet werden müssen, hat Neuhaus nur 17 Feldspieler. Drei fallen davon für den Start aus. Die Qualitätsdecke ist also eher dünn.
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