Finaaale, oho!

Füchse kurz vorm Euro-Coup

Nenadic spielt mit doppeltem Bänderriss ...

Peter Kirnich
Lesezeit 2 Min
Petar Nenadic und Steffen Fäth beißen für die Füchse mächtig auf die Zähne.

Petar Nenadic und Steffen Fäth beißen für die Füchse mächtig auf die Zähne.

© dpa

Spielt er oder spielt der nicht? Das war die Frage aller Fragen für die Füchse vorm Halbfinale gegen St. Raphael. Ja, Petar Nenadic spielte, zwar mit dicker Bandage am Fuß, aber er warf trotz seines doppelten Bänderrisses in Minute 13 sein erstes Tor. Am Ende waren es sogar drei. Den Rest erledigten seine Kollegen, allen voran Hans Lindberg mit elf Toren, Fabian Wiede (4) und Steffen Fäth (5), der trotz einer Nasennebenhöhlenentzündung auflief. Am Ende war der Sieg total souverän und hochverdient.

Das Team von Trainer Velimir Petkovic begann das Spiel mit furiosen Angriffen, zeigte dafür aber in der Abwehr in den ersten Minuten Schwächen. So konnten die Franzosen vorerst mithalten. Aber nicht lange. Nach zehn Minuten, als Lindberg zum 7:4 einwarf und Torwart Silvio Heinevetter allmählich warm wurde und einmal mehr zu großer Form auflief, konnten sich die Füchse erstmals etwas absetzen. Sie spielten fortan stark im Angriff, standen nun aber auch sicher in der Abwehr.

Gäbe es da nicht diese Fehlentscheidung der Schiedsrichter, die nach zwölf Minuten Linksaußen Bjarki Elisson wegen eines angeblichen Fouls, das keines war, die Rote Karte zeigten. Doch die Füchse schlossen die Lücke, tauschten im Angriff viel die Positionen und verwirrten damit die Franzosen. Nach 30 Minuten stand es 17:10, nach 53 Minuten gar 30:20.

Petkovic gönnte nun auch den jüngeren Spielern Einsatzzeit, auch Petr Stochl erhielt noch seine Chance im Tor. Der Spielfluss litt in keiner Phase darunter. Es waren 60 bärenstarke Minuten.

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