Diese Szenen kennt man eigentlich eher aus Actionfilmen, als aus dem Berliner Straßenverkehr! Am Freitagabend wollte die Polizei in Charlottenburg einen VW Polo kontrollieren. Doch statt anzuhalten, gab der Fahrer Gas und legte eine irre Flucht hin, die selbst die Polizisten nach Luft schnappen ließ.
Fahrer raste ohne Licht durch die Straßen
Die Polizei wollte den VW Polo kontrollieren, weil der Fahrer zuvor schon durch seine wilde Fahrweise aufgefallen war. Doch statt anzuhalten, raste der Mann einfach los.
Er preschte viel zu schnell durch mehrere Straßen, bretterte über rote Ampeln und einmal hätte es fast einen Zusammenstoß mit einem anderen Wagen gegeben! Zeitweise fuhr der Mann sogar komplett ohne Licht, war also kaum sichtbar für andere Verkehrsteilnehmer.
Die Polizei verfolgte den VW mit Blaulicht (Symbolfoto).
© Carsten Rehder/dpa
Fahrer raste auf der Flucht durch eine Baustelle
Nach Angaben der Polizei konnte selbst eine Baustelle den Flüchtenden nicht ausbremsen. Die Beamten schilderten später auf Facebook, dass der Mann den abgesperrten Bereich kurzerhand als zusätzlichen Fluchtweg nutzte.
Doch die halsbrecherische Tour endete wenig später abrupt. Der Mann ließ den Polo einfach am Straßenrand stehen und rannte zu Fuß davon. Das Auto blieb zurück und wurde von der Polizei als Beweismittel sichergestellt. Entkommen konnte der Mann am Ende trotzdem nicht. Der Polizei gelang es, den Fahrer schließlich zu identifizieren.
Aber das ist noch nicht alles! Gegen den Mann lag bereits eine vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis vor. Er hätte also gar nicht hinter dem Steuer sitzen dürfen. Zurück bleibt ein beschlagnahmter VW und ein Fahrer, dem jetzt gleich mehrere Strafverfahren blühen. Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an.
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