Nach Ende der Kundgebung brannten auf der Kreuzung Europaletten. Polizisten, die in der Nähe waren, griffen drei mutmaßliche Brandstifter auf und stellten deren Personalien fest.
Gegen 1 Uhr bemerkte eine Streife einen Schwelbrand in einem Schuttcontainer an der Liebigstraße. Eine Stunde später entdeckten Beamte vor der Rigaer Straße 94 brennende Europaletten. Auf ihnen lagen Miet-Fahrräder, die durch die Flammen beschädigt wurden.
Gegen 4 Uhr entdeckte die Polizei auf dem Bürgersteig vor der Rigaer Straße 81/82 einen brennenden Kühlschrank und einen brennenden Einkaufswagen mit Sperrmüll. Das Feuer beschädigte ein parkendes Auto. Die Feuerwehr löschte die Brände. „Verdächtige zu diesen Taten wurden nicht ermittelt“, sagt ein Polizeisprecher.
Gewerkschaft der Polizei kritisiert Rot-Rot-Grün
Auch an den Tagen zuvor hatte es in der Gegend Auseinandersetzungen zwischen Linken und der Polizei gegeben.
Angesichts der neuerlichen Vorfälle kritisierte die Gewerkschaft der Polizei die aus ihrer Sicht zögerlich handelnde rot-rot-grüne Regierungskoalition: „Die Politik scheint abzuwarten, bis wir über Verletzte und Tote reden“, sagt GdP-Sprecher Benjamin Jendro. (tc)
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