Der Wettergott meint es nicht allzu gut mit Katharina Thalbach. Zur Premiere ihrer Inszenierung der „Zauberflöte“ morgen Abend soll es regnen. Ein großartiges Spektakel wird die Freiluft-Oper am Wannsee aber sicher trotzdem.
Schon das Bühnenbild von Momme Röhrbein ist eine optische Wucht: Eine 20 Tonnen schwere und 18 Meter hohe Pyramide bildet die Kulisse auf der Seebühne Wannsee im Traditions-Strandbad. Bespielt wird sie von 150 Opernsängern und -darstellern, Musikern der Kammerakademie Potsdam sowie des Neuen Kammerchors. Schauspieler Guntbert Warns glänzt als Vogelfänger Papageno, der gemeinsam mit Prinz Tamino aufbricht, Prinzessin Pamina aus Sarastros Burg zu befreien.
Dass die Mozart-Oper und die neue Seebühne für die ersten Berliner Seefestspiele die richtige Wahl waren, davon konnte sich Veranstalter und DEAG-Vorstand Peter Schwenkow schon bei der Generalprobe am Montagabend überzeugen: „Der erste komplette Durchlauf hat gezeigt, dass der jetzt gefundene Platz am Wannsee schlichtweg optimal ist.“ Zur Premiere kann er sich auf ausverkaufte Reihen freuen, für die weiteren Vorstellungen bis 28. August gibt es Karten ab 41,85 Euro.
FRA
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