Fettes Urteil

Berlins dickster Posträuber muss zehn Jahre brummen

Berlins dickster Posträuber machte zwar fette Beute, aber jetzt muss er sich mit Knast-Kost begnügen: Zehn Jahre verhängte der Richter gegen den Vier-Zentner-Koloss Dean A. (31).

BK
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Vier-Zentner-Koloss Dean A. muss für zehn Jahre ins Gefängnis.

Vier-Zentner-Koloss Dean A. muss für zehn Jahre ins Gefängnis.

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300.000 Euro erbeuteten er und sein Komplize Ljubisa M. (29) in der Leibnitzstraße (Charlottenburg). Dort hatten die Räuber zum Doppelschlag ausgeholt: Zwei Überfälle auf dieselbe Postbank. Der Richter: „Unglaubliche Dreistigkeit!“

Es war 9.02 Uhr, als sie am 20. Januar 2009 in der Filiale auftauchten. Dean A. behäbig, aber mit einer echt wirkenden Knarre. Komplize Ljubisa M. zog ein Messer. Zwei Monate später der nächste Überfall.

Der Dickbauch aus Kreuzberg arbeitet schon lange nicht mehr als Bäcker. Er bezog Stütze – und heckte seit Jahren krumme Dinger aus. Mehrfach ist er vorbestraft. Kleinlaut nuschelte der Koloss vorm Richter: „Tut mir sehr leid.“ Die Beute sei futsch: „Verspielt und für Reisen, Auto, Koks verplempert.“

Seine Opfer bedrohte er, eine Frau schlug er mit dem Knauf der Waffe. Der Richter: „Angestellte und Kunden wurden in Todesangst versetzt.“ Mit schlimmen psychischen Folgen. Der Komplize von A. bekam bereits achteinhalb Jahre.

KE.

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