Es sieht momentan ziemlich düster aus, wenn man auf Union und die letzten sieben Ergebnisse schaut. Kein Sieg, auch mit dem neuen Trainer André Hofschneider gelang die Wende nicht. Doch Kroos gibt sich alle Mühe, die Gemüter zu erhellen. „Es ist eine Stärke, auch in so einer Phase selbstbewusst zu sein“, sagt er.
Der Grat zwischen dem nötigen Selbstbewusstsein, um aus der Krise rauszukommen, und trügerischer Sicherheit, die die Gefahr verschleiert, ist allerdings schmal. Energie Cottbus dient als warnendes Beispiel, dass man zu spät und mit einem Riesen-Kater aufwachen kann.
„Keiner hat den Glauben verloren“
Wird nicht passieren, gelobt Kroos. „Wir sind alle überzeugt von dem Weg, den wir eingeschlagen haben. Was uns fehlt, ist das Erfolgserlebnis“, sagt er. Wie sich der Erfolg einstellen wird? „Wir müssen weiter an uns und unsere Spielweise glauben. Sie hat uns viele Torchancen eröffnet.“
Gute Miene zu bösem Spiel oder eiserner Ernst? Inzwischen ist das Licht an, auf Kroos’ Gesicht findet sich keine Spur von Zweifeln. „Keiner hat den Glauben verloren“, versichert der Kapitän. Soll heißen: Die Spieler vertrauen Hofschneider.
Für alle, die das anders sehen, hat er Verständnis. „Von außen ist es schwer zu verstehen, dass wir besser spielen, wenn die Ergebnisse nicht stimmen“, sagt er. Höchste Zeit, dass Kroos und Kollegen in Bielefeld etwas Hilfestellung leisten, damit den Kritikern ein Licht aufgeht.
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