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Tag 1 der Berlin Fashion Week. Haarstylist André Märtens (44, arbeitet für L’Oréal Professionel) hat den KURIER eingeladen, sich hinter den Kulissen des Catwalks umzuschauen.
9.30 Uhr im Zelt vor dem Brandenburger Tor. Rund 60 Friseure und Make-Up-Artists wuseln auf wenigen Quadratmetern herum, bereiten die Show von Designerin Lena Hoschek vor. Mittendrin, ganz still auf dem Schminkstuhl: Rebecca Mir (19), Zweitplatzierte bei „Germany’s Next Topmodel“.
„Ich finde Rebecca extrem süß“, lobt Designerin Hoschek. „Ihr Typ passt super zum Motto der Kollektion: La Dolce Vita. Ich will Frauen, keine Stöcker.“ Hoscheks Mode: sexy Bikinis, betonte Taillen, ausgestellte Röcke. Italien in den 50ern. Eine Hommage an die Weiblichkeit. „40 bis 50 Prozent der Models, die Agenturen mir vorschlagen, lehne ich ab. Weil sie zu dünn sind“, verrät die Designerin. Ja, sie will aus dem Rahmen fallen.
Die Vorbereitung ist bei allen Schauen ähnlich. „Ich setze die Vorstellungen der Designer um und sie nicken das dann ab“, erklärt André Märtens, während er Rebeccas Haare hochsteckt. Fünf bis sieben Minuten Zeit hat der Figaro pro Model. 20 Mädchen laufen bei der 11.30-Uhr-Show von Hoschek. Stress pur! Laut wird Märtens trotzdem nicht. „Das macht’s ja nicht besser“, sagt er.
Kurz vor 11: Rebecca muss zur Anprobe. Das erste Outfit: ein Bikini. Die Laufsteg-Probe beginnt um11.17Uhr, die Showverzögert sich. Um 11.50 Uhr wird es laut: „Go, go, go“ schallt es aus allen Ecken. Über vier Stunden Vorbereitung für knapp 25 Minuten Show. Als Rebecca fertig ist, grinst sie: „Na, wenn das mal keinen Bock macht!“ Im Gegensatz zu Ex-Konkurrentin Jana will sie wohl wieder kommen ...
SKA
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