Falschgeld-Razzia

Berliner Polizei erneut im Einsatz bei arabischer Großfamilie

Mittwoch durchsuchte eine Einsatzhundertschaft eine Wohnung in der Graefestraße.

BK
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Bei der Durchsuchung eines Autos wurde am Mittwoch auch eine Waffe gefunden.

Bei der Durchsuchung eines Autos wurde am Mittwoch auch eine Waffe gefunden.

© Morris Pudwell

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben am Mittwochmorgen erneut eine Razzia bei einer mutmaßlich kriminellen arabischen Großfamilie durchgeführt. Eine Einsatzhundertschaft durchsuchte mit Diensthunden die Wohnung eines 18-Jährigen in der Graefestraße in Kreuzberg. Laut Polizei steht das Mitglied der arabischen Großfamilie C. in Verdacht, Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben. Diverse Beweismittel wurden beschlagnahmt, hieß es. Rund 40 Beamte waren im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher. 

Bei der Durchsuchung wurde nach Informationen des KURIER auch eine Waffe entdeckt.

Durchsuchungen am Montag wegen Drogenhandels

Bereits am Montag hatte es Durchsuchungen bei Mitgliedern des arabischen Clans R. in Tiergarten und Kreuzberg gegeben. Zwei Tatverdächtige kamen in Untersuchungshaft. Sie sollen einen Drogenlieferservice betrieben haben. Die Polizei ermittelt seit dem Frühjahr gegen mehrere Beschuldigte der Großfamilie R. wegen des Handels mit Marihuana und Kokain „in nicht geringer Menge“. Laut Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft, sollen sie die Drogen von einem sogenannten „Bunkerfahrzeug“ aus mit verschiedenen Autos verkauft haben.

Bei der Razzia am Montag konnten die Ermittler 2,4 Kilogramm Cannabis in dem „Bunkerfahrzeug“ sicherstellen. Sie beschlagnahmten darüber hinaus über 200.000 Euro Bargeld, mehrere Autos der Fabrikate Porsche, Mercedes Benz, Kia sowie auch das „Bunkerfahrzeug“, einen Opel Signum.

Nach Informationen des KURIER fanden die Polizisten bei der Razzia nicht nur die 2,4 Kilo Cannabis, sondern auch Kokain, Mobiltelefone, Hieb- und Stichwaffen sowie Schreckschusspistolen, Pyrotechnik und scharfe Munition. (BK)

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