Brandenburgs Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher kündigte eine genaue Untersuchung an. Man müsse aus Fehlern lernen. Priorität habe zunächst eine Lösung im Sinne der Schüler. „Es darf in keinem Fall für die betroffenen Schüler zu Nachteilen kommen.“
In Cottbus seien die Schüler noch rechtzeitig mit neuen Aufgaben versorgt worden, so dass die Prüfungen regulär abgelegt werden konnten. In Lübben hätten Schüler dagegen Aufgaben erhalten, die nicht im Unterricht behandelt wurden. Den 83 betroffenen Schülern wurde angeboten, die Prüfungen am 8. Juni erneut abzulegen.
Im vergangenen Jahr waren im Abitur Mathematik-Fragen gestellt worden, die von vielen Lehrkräften nicht behandelt worden waren. Rund 6000 Schüler durften die Prüfung wiederholen. 2600 Schüler machten davon Gebrauch. Bei den betroffenen Prüfungen dieses Jahr ging es um die Fachhochschulreife, die zum Studium an Fachhochschulen und einigen Universitäten wie Potsdam oder Cottbus berechtigt. (dpa)
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