Facebook-Flashmob

Dr. Motte zittert vor illegaler Loveparade

Eine Loveparade als Flashmob in Berlin. Diesen Sonnabend soll der Wahnsinn stattfinden. Ohne Planung, ohne Sicherheit, illegal. Dr. Motte, dem Erfinder der Parade, ist angst und bange.

C. Keikus
Lesezeit 2 Min

Aber eigentlich war ja alles ganz anders geplant. Die Macher der Loveparade 2011 wollten ursprünglich nur Stimmen für die Auferstehung des Techno-Festes sammeln – auf der Internet-Plattform Facebook. Eine rein virtuelle Veranstaltung.

Das lief in kürzester Zeit aus dem Ruder. Immer mehr Techno-Fans kündigten ihren Berlin-Besuch für Sonnabend an. Bisher haben 14.080 Leute zugesagt.

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So erinnern sich die Berliner an ihre Love Parade: Tanzen, feiern, Fummel-Spaß

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Von einem großen Treffen auf der Straße des 17. Juni ist die Rede. 43.063 Antworten stehen noch aus. Angemeldet ist der Mega-Event bisher nicht, auch eine Organisation gibt es nicht. Die Macher der Facebook-Seite beteuern, dass ihr Event nur im Netz stattfindet und sie deshalb alles am Freitag absagen werden.

Ob das noch was nützt, ist allerdings fraglich, wo selbst aus Facebook gepostete Geburtstage in brutalen Krawallen und Polizeieinsätzen endeten. „Wer wird denn für so eine unvorhersehbare Sache die Verantwortung übernehmen“, sagt Dr. Motte. „Ich kann nur hoffen, dass Berlin gut vorbereitet ist.“

Die Polizei lässt alles auf sich zukommen, reagiert, wenn was passiert.

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