Experte: Solche Schläfer gibt's auch hier

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Wien - Ihre Waffen sind Charme, Tarnung und sogar Sex. Selten ahnt jemand, wer sie wirklich sind: Geheimagenten. Nach Ende des Kalten Krieges nur noch Stoff für Hollywood? Von wegen! Spionage boomt immer noch. Spitzel sitzen überall auf der Welt. Auch hierzulande.Deutschlands Geheimdienstexperte, Erich Schmidt-Eenboom vom Forschungsinstitut für Friedenspolitik in Weilheim ist überzeugt: "Solche Schläfer-Netzwerke wie in den USA unterhalten die Russen auch in Deutschland."Die Spione sind mitten unter uns. "Die Russen etwa wollen wissen, wie sich hinter den Kulissen die Positionen zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ändern." Um das zu erfahren, setzen sie auch Schläfer wie die Sex-Agentin Anna Chapman ein, die in den USA aufflog.Schmidt-Eenboom: "Oft werden sie im Heimatland als Kinder rekrutiert, lernen die Sprache und Kultur ihres späteren Einsatzlandes. Mit knapp über 20 werden sie dann im Zielland eingeschleust."Doch die größte Spitzel-Gefahr geht für Deutschland derzeit von den Chinesen aus. Sie spionieren vor allem neue Technologien aus, die in unseren Unternehmen entwickelt werden.

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