Ex-Freundin erstochen

Lebenslang für Messer-Mord im Möbelhaus

„Wenn ich Dich nicht haben kann, dann auch kein anderer“. Dieses grausame Besitzdenken setzte Daniel L. (35) auf blutige Weise um.

BK
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Emotionslos sitzt Daniel L. (35) auf der Anklagebank und hört sich das Urteil an. Beobachter gehen davon aus, dass er mit der Strafe gerechnet hat.

Emotionslos sitzt Daniel L. (35) auf der Anklagebank und hört sich das Urteil an. Beobachter gehen davon aus, dass er mit der Strafe gerechnet hat.

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L. hatte die gleichaltrige Petra F. am 13. März dieses Jahres mit zwei gezielten Messerstichen in die Brust getötet. Das Opfer verblutete an den schweren Stichverletzungen in Lunge und Herz. Für das Gericht stand fest: L. hatte die Tat von langer Hand geplant und lauerte Petra F. in den Lagerräumen eines Frankfurter Möbelhauses auf. Mitarbeiter hörten ihre Todesschreie und fanden sie in einer Blutlache.

Über ihr: Ihr Ex-Freund mit einem Messer und Schreckschusspistole. Die ankommende Polizei konnte den Mann dann überwältigen. Auf der Anklagebank zeigte L. keine Reue und schwieg konsequent. Täter und Opfer hatten sich im Sommer 2014 im Internet kennengelernt. Laut Zeugen soll Petra F. die Beziehung nach drei Monaten beendet haben, da L. besitzergreifend und eifersüchtig war.

Nach dem Aus begann er die Frau zu stalken. Für das Gericht Ausdruck seines unbedingten Vernichtungswillens. Daniel L. dürfte vom verhängten Urteil nicht überrascht sein. Wie Ermittlungen ergaben, befasste er sich bereits seit Jahresbeginn mit der Durchführung der Tat und dem anschließenden Knastaufenthalt. JB

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