„Als Spieler musste ich immer hinten sitzen, jetzt darf ich endlich nach vorne“, freut sich Patschinski im Interview mit dem Internetportal "liga-zwei.de" , dessen Jobs nach dem Fußball schon exotisch anmuteten. Paketzusteller, Leichenwagenfahrer. Unvergessen sind seine Auftritte in „Beckmanns Sportschule“ während der WM 2016 aus Malente. Für manche die schlechteste TV-Sendung aller Zeiten, für andere ein irrer Klamauk. Seine Bestattertätigkeit musste er an den Nagel hängen, weil ihm sein Brötchengeber keinen unbefristeten Vertrag geben wollte. Also musste sich der Familienvater neu orientieren.
Ob Linie 22 vom S-Bahnhof Blankenese bis Endstation Kellinghusenstraße oder die Shuttlebusse, bei seinem Job wird er die HSV-Fans zum Volksparkstadion kutschieren. Kann er ja auf der Rücktour an Spieltagen gleich mit den Fans fachsimplen. Vielleicht holen ihn die Kiezkicker ja auch zurück als Mannschaftsbusfahrer. Hätten die Profis auf jeden Fall einen Poker erfahrenen Begleiter mit auf ihren Reisen durch die Republik.
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