Evakuierungspläne für die Anwohner werden ausgearbeitet

Mit Eisbrechern und Sandsäcken gegen die Oder-Flut

Norbert Koch-Klaucke
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Frankfurt (Oder) - Durch das Tauwetter wird die Hochwasser-Lage in Brandenburg immer kritischer. Das Wasser in den Flüssen steigt auf neue Höchstwerte. Das Eis drückt gnadenlos gegen die Deiche.Rekordwert in Hohensaaten-Finow: Ein Pegel von 7,54 Metern wurde dort an der Oder gestern gemessen. Damit ist das Wasser dort 25 Zentimeter höher als bei der Jahrhundertflut von 1997.Die Einsatzkräfte sind mit den Anwohnern bis in die Nacht an den Deichen im Einsatz. Bis zur Erschöpfung arbeiten sie, füllen Sandsäcke, um so die Deiche zu erhöhen. Denn die Oder steigt, ein Wasserdurchbruch wäre eine Katastrophe.In Hohenwutzen müssen die Jungs vom Technischen Hilfswerk richtig zupacken. Eines ihrer Fahrzeuge ist in dem gefluteten Gebiet stecken geblieben. THW-Kameraden ziehen es mit Ketten und Traktor-Hilfe aus dem Wasser.Auf der Oder kämpfen sich derweil die Eisbrecher durchs, damit das Wasser schneller abfließen kann. Denn von der Warthe kommen neue Eisschollen. Die Behörden forderten die Bauern auf, ihr Vieh aus den bedrohten Gebieten zu holen. Auch an Evakuierungspläne für Anwohner wird gearbeitet, falls es zum Ernstfall kommt.------------------------------BU: Feuerwehrleute erhöhen bei Hohenwutzen mit Sandsäcken den Deich, weil durch das Tauwetter die Oder immer höher steigt.BU: Bis in die Nacht wurden gestern in Hohenwutzen die Sandsäcke gefüllt und sofort an die Deiche gefahren, um diese vorm Hochwasser abzusichern.

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