Essi im Glück Aus viel Frust wird neue Lust

Der Flügelstürmer spricht über seine neue Position und das Pokal-Spiel in...

Sebastian Schmitt
Lesezeit 2 Min
Essis neuer Job: verteidigen. Hier grätscht er Dennis Jastrzembski den Ball weg.

Essis neuer Job: verteidigen. Hier grätscht er Dennis Jastrzembski den Ball weg.

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Die Umschulung hat zwei Gründe: Zum einen muss Dardai seit Beginn der Vorbereitung auf Peter Pekarik verzichten. Der Rechtsverteidiger fällt zum Saisonstart aufgrund von hartnäckigen Knieproblemen definitiv aus. Zum anderen hat Essis Rollentausch taktische Gründe.

Für die im zweiten Teil der Vorbereitung geübte 3-4-3-Variante ist Esswein zusammen mit Lukas Klünter und Valentino Lazaro ein Kandidat für die Position im rechten Mittelfeld. Neben seinen offensiven Qualitäten muss er dort kräftig defensiv mitarbeiten. „Ich muss die ganze Seite beackern. Das ist sehr laufintensiv und keine leichte Aufgabe“, erklärt Esswein die Umstellung.

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Zeit, sich an die neue Aufgabe zu gewöhnen, blieb genug. „Es war gefühlt die längste Vorbereitung meiner Karriere“, sagt Esswein. Seit Ende Juni – nur Mainz startete noch früher – schuften die Herthaner für die Saison. Esswein hat Gefallen an den veränderten Anforderungen gefunden. „Ich habe das Spiel vor mir, wenn ich den Ball kriege und damit viele Optionen. Ich kann den Gegner hinterlaufen und habe teilweise sehr viel Platz, wenn ein diagonaler Wechsel kommt“, erklärt er. So sehr, dass der anfängliche Frust verflogen ist: „Das neue System gibt uns und mir persönlich einige Möglichkeiten. Ich finde es sehr gut. Es macht viel Spaß.“

Ist Hertha also für den Pflichtspielauftakt im Pokal bei Drittligist Eintracht Braunschweig (Montag, 18.30 Uhr) gerüstet? „Das erste Spiel ist immer eine Überraschung“, sagt Esswein. Das Eintracht-Stadion kennt er gut: „Dort herrscht immer eine gute Stimmung. Es wird nicht leicht.“ Dennoch hat er keinen Zweifel, dass Hertha die Löwen zähmt. „Wir sind der Favorit und müssen dagegenhalten. Dann kommen unsere spielerischen Elemente von ganz alleine“, fordert Esswein, der bereits vorgemacht hat, wie man den Kampf annimmt.

Mit Helm und

© Sabeth Stickforth

Dreirad: Alexander Esswein winkt

locker und lacht übers ganze

Gesicht.

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Coach Pal Dardai erklärt Alexander Esswein genau, was er von ihm sehen will.

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