- [object Object]
Ihr Gesicht ist verpixelt, die Stimme verfremdet. Die 31-Jährige, die aus Nigeria stammt und sich Brandy nennt, will nicht erkennbar sein. Auch, um ihren zwölfjährigen Sohn zu schützen. Jan Ullrich habe „sehr hyperaktiv“ gewirkt, sagt sie, er sei bereits nackt gewesen, als sei reinkam, sei hin- und hergehüpft, habe gegen die Wand geschlagen, habe Handstände gemacht. „Er war keine Minute ruhig.“
Zunächst sei Ullrich freundlich gewesen. Aber als sie morgens kurz ihren Sohn anrief, um ihn zu wecken, kippte ihrer Beschreibung zufolge die Stimmung. „In dem Moment hat er ins Telefon gerufen: Du Nutte.“ Dann eskalierte alles, so Brandys Schilderung. „Er hat mich festgehalten, damit ich nicht durch die Tür gehe. Da habe ich gemerkt, dass ich die Polizei rufen muss. Er hatte so einen Hass in sich.“ Ullrich habe sie „am Hals gepackt, mich gegen die Wand geknallt. Am Kopf hat er mit beiden Händen so lang gewürgt, dass ich keine Luft mehr bekommen habe.“
Jan Ullrich soll die Escort-Dame für 600 Euro gebucht, sie dann gewürgt haben.
© AFP
Brandy sagt, sie habe noch Schmerzen, brauche psychologische Hilfe. Am Wochenende habe sie gelesen, was Jan Ullrich alles gemacht habe, wie präsent er ist. „Der Mann tut mir richtig leid.“
Zu den Vorwürfen der 31-Jährigen hat Jan Ullrich noch keine Stellung bezogen. Er bestreitet allerdings, sie gewürgt zu haben.
Foto: Screenshot RTL, AFP
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com