Mehr als 700 Leute haben bereits auf der Webseite von „Change.org“ die Online-Petition „Ernie und Bert zum Altar“ unterschrieben. Die besagt: „Ernie und Bert baden zusammen, schlafen in einem Zimmer und streiten wie Eheleute. Es wird Zeit, dass sie heiraten. Wir wollen, dass die Sesamstraße den Kindern zeigt, was wirkliche Toleranz bedeutet.“ Dabei wollen die Initiatoren nicht, dass irgendetwas Vulgäres oder Unpassendes gezeigt wird. „Man kann das auch auf geschmackvolle Weise machen.“ Doch die Produzenten der Kindersendung bestehen darauf, dass Ernies und Berts Beziehung rein platonisch ist: „Sie sind beste Freunde, obwohl sie völlig unterschiedlich sind. Unsere Puppen haben keine sexuelle Orientierung.“
Doch das wollen die Homosexuellen in Amerika nicht so stehen lassen. Jarrett Barrios von der Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) erklärt: „Mehr und mehr Schwule und Lesben gründen eine Familie und daher ist es wichtig, dass die Kinder diese Familien in ihren Lieblingssendungen auch wiederfinden können“, so Barrios.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com