Einer der beiden, so wird es zumindest in dem Focus-Artikel suggeriert, könnte ein möglicher Komplize des Terroristen Anis Amri sei. Dass Amri am Abend seiner Tat vor Ort nicht alleine gehandelt hat, ist eine nach wie vor unbewiesene Vermutung, die allerdings auch die Bundesanwaltschaft bislang nicht ausschließen kann.
"Keine Verfahrensrelevanz erkennbar"
Ein Bild der Zerstörung: Der Breitscheidplatz nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt.
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Auf dem Video ist außerdem ein Mann zu sehen, der dem schwer verletzten Ersthelfer Sascha Hüsges ähnelt. Hüsges wurde durch einen stumpfen Gegenstand an der Schläfe verletzt, ist seitdem gelähmt und kann nicht sprechen.
Das Video soll laut Focus bereits im Januar 2017 von der Polizei gesichtet worden sein. In Unterlagen des Bundeskriminalamtes sei wenig später ein Vermerk aufgetaucht, dass in Bezug auf das Video "keine Verfahrensrelevanz erkennbar" sei.
Niemals von der Polizei vernommen
Der Mann, der das Video gedreht hatte, soll dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge zudem gesagt haben, dass er "niemals von der Polizei zu seinem Video oder den Vorkommnissen auf dem Breitscheidplatz vernommen worden sei".
Terrorist Amri verübte am 19. Dezember 2016 ein Blutbad auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Er wurde vier Tage später in Italien von der Polizei erschossen.
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Neu ist das Video unterdessen nicht: Bereits Anfang des Jahres hatte Focus über die besagte, 38-sekündige Sequenz berichtet. Die mit dem Fall betrauten Sicherheitsbehörden hatten allerdings schon damals bestritten, dass es ein Video gebe, auf dem ein Komplize Amris zu sehen sei.
Zeigt das Video tatsächlich Amris Komplizen?
Somit ist weiter unklar, von wem Ersthelfer Sascha Hüsges tatsächlich verletzt wurde. Sein Ehemann hatte der BILD-Zeitung im Februar 2019 gesagt: „Seit dem 19. Dezember 2016 versuchen wir verzweifelt zu ergründen, was mit Sascha auf dem Weihnachtsmarkt passiert ist. Wenn das Video wirklich existiert, dann wäre das eine riesiger Skandal, weil es offenbar zurückgehalten wurde.“
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