Geldwäsche und Drogenhandel

Polizei-Razzia in Shisha-Bars

In sechs kontrollierten Lokalen stellten die Beamten Ordnungswidrigkeiten fest.

Andreas Kopietz
Lesezeit 2 Min
Polizisten kontrollierten mehrere Bars und Geschäfte.

Polizisten kontrollierten mehrere Bars und Geschäfte.

© Morris Pudwell

Polizei machte zwei Lokale dicht

Laut Polizei stellten die Kontrolleure in je einem Café in der Flughafen- und der Karl-Marx-Straße Drogenhandel fest. Sie beschlagnahmten 35 Verkaufseinheiten Cannabis und eine Verkaufseinheit Kokain. Die Polizei machte beide Lokale dicht.

In sechs von sieben kontrollierten Lokalen stellten die Beamten Ordnungswidrigkeiten fest: Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, die Spielverordnung, das Sozialgesetzbuch und die Preisverordnung. Neben Drogen wurden unversteuerte Zigaretten, eine vierstellige Summe Geld und gefälschte Markenbekleidung beschlagnahmt.

Ins Visier der Polizei sind auch die sogenannten Barbershops geraten – Friseurläden, die wie Pilze aus dem Boden schießen, und in denen die meisten Inhaber keinen Meisterbrief haben. Die Läden dienen oft der Geldwäsche. 

Barbershops dienen häufig der Geldwäsche

Einen solchen Laden suchten Polizisten am Mittwoch in der Schöneberger Dominicusstraße auf. Nach Angaben der Polizei hat der Betreiber weder eine Konzession noch den Meisterbrief. Als die Beamten den Laden betraten, versuchte einer der Mitarbeiter, ein 25-jähriger Mann, zu flüchten.

Dies verhinderten die Polizisten. Es stellte sich heraus, dass er illegal nach Berlin eingereist war und keine Arbeitserlaubnis hat. Die Polizisten schlossen den Laden daraufhin. 

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