Ermittler

Koks-Razzien in Clubs sind reine Show

An den gut organisierten Strukturen der Drogen-Händler ist kaum vorbeizukommen.

BK
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Nicht nur Alkohol bestimmt die Clubszene. 

Nicht nur Alkohol bestimmt die Clubszene. 

© IMAGO

Sie sind nicht überraschend. Neben Alkohol und Zigaretten sind besonders Marihuana, chemische Aufputschmittel wie Ecstasy und Speed sowie Kokain verbreitet. Aber auch LSD und andere synthetische Substanzen werden im Nachtleben gern genommen. Die Drogen werden in den Clubs von Dealern verkauft. Seit längerem stehen Türsteher im Verdacht, auch am Handel beteiligt zu sein. 

Razzien in Clubs sind wenig erfolgversprechend

Mehr als 60 Prozent der 877 Umfrage-Teilnehmer sagten, in den vergangenen 30 Tagen Cannabis genommen zu haben. Etwa 50 Prozent nahmen Amphetamine und 36 Prozent der Feiernden hatten Kokain genommen. Die Clubbesucher waren 2017 befragt worden. 

Auch Kokain bestimmt deutlich die Clubszene. 

Auch Kokain bestimmt deutlich die Clubszene. 

© dpa

Die Polizei tut sich etwas schwer mit dem Thema. Ziel der Verfolgung ist weniger der Partybesucher und Privatkonsument als die größeren Händler. Aber den gut organisierten Strukturen der Drogenhändler ist kaum beizukommen. 

Razzien in Clubs sind selten und wenig erfolgversprechend. Wenn dort die Polizei auftaucht, lassen Dealer und Besucher ihren Stoff im Getümmel fallen – und stehen mit leeren Taschen da. Razzien in der Clubszene sind reine Show.  

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