S3

Darum läuft es auf der Erkner-Linie nicht rund

Pünktlichkeitsrate ist wegen Störungen und Bauverzögerungen gesunken.

BK
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Bei der S3 Richtung Erkner am Ostkreuz stellen sich große Pünktlichkeitsprobleme ein. 

Bei der S3 Richtung Erkner am Ostkreuz stellen sich große Pünktlichkeitsprobleme ein. 

© Markus Waechter

Als sich die S3 noch auf Erkner–Ostkreuz beschränkte, fuhren mehr als 99 Prozent der Züge nach Plan oder um weniger als vier Minuten verspätet. Nachdem die S3 im August 2017 nach Spandau verlängert worden war, sank die Pünktlichkeitsrate auf rund 93 Prozent. Gründe: Die Zugdichte ist groß – und in Richtung Zentrum sind wegen Bauverzögerungen statt vier nur zwei Gleise befahrbar, bis Dezember.

Um den Betrieb zu stabilisieren, sei es „häufig erforderlich“, Zugfahrten ausfallen zu lassen, hieß es. Von Januar 2017 bis März 2018 wurden 195.000 Zugkilometer S3 nicht gefahren – Ausfallquote 7,1 Prozent.

Warum läuft es auf der S3 nicht rund? Die Zahlen für die ersten vier Monate dieses Jahres: Weichen- und Signalstörungen 10,5 Prozent, Fahrzeugstörungen 10 Prozent, Polizei- und Notarzteinsätze 6,24 Prozent, weitere Fremdeinwirkungen 7,2 Prozent. Weil sich Verspätungen übertragen, rollen auch andere S-Bahnen verspätet. Anteil der „Sekundarstörungen“: 44 Prozent.

(PN)

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