Erhitzte Debatte

Wird die Unisextoilette in Berlin verbindlich?

Ein Örtchen für alle? Im Berliner Abgeordnetenhaus ist eine heiße Debatte über Unisextoiletten entbrannt.

BK
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Damit Inter- und Transsexuelle sich nicht für eine Toilette und somit für ein Geschlecht entscheiden müssen, soll es Unisex-Klos geben.

Damit Inter- und Transsexuelle sich nicht für eine Toilette und somit für ein Geschlecht entscheiden müssen, soll es Unisex-Klos geben.

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Eine Unisex-Lösung wie in der Bahn oder im Flugzeug hilft nach Ansicht der Piraten zum Beispiel Menschen, die transsexuell sind. Der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner, kritisierte am Freitag, Berlin habe wahrlich Wichtigeres anzupacken, auch im Sanitärbereich.

„Höchste Priorität muss die dringend nötige Sanierung maroder öffentlicher WCs haben“, sagte Wegner. Die CDU setze sich zwar gegen jede Art von Diskriminierung ein. Die Forderung nach zusätzlichen Unisextoiletten schieße aber weit über das Ziel hinaus.

„Was soll unter dem hehren Banner der Antidiskriminierung als nächstes kommen: Unisex-Duschen im Schwimmbad oder die Zahnbürste mit zwei Griffen, weil mancher nicht weiß, ob er Links- oder Rechtshänder ist?“ dpa

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