Er will weiter morden. Nachts wurde er in die Enge getrieben

Scotland Yard jagt den Facebook-Killer

SKA
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Rothbury - Einen Menschen hat er schon auf dem Gewissen. Und wenn es nach ihm geht, bleibt es nicht dabei. Raoul Moat (37) ist ein irrer Killer, der eine Todesliste bei Facebook veröffentlichte. Seit Tagen hält er sich versteckt. Jetzt jagt sogar Scotland Yard nach ihm. Nachts konnte er in die Enge getrieben werden."CO19" heißt die Einheit, aus der 40 Ermittler nach Rothbury (Nordwestengland) geschickt wurden. Sie haben eine Spezial- Ausbildung an Feuerwaffen durchlaufen, kämpfen mit Zielfernrohren und Nachtsichtgeräten. Die Männer sollten schaffen, woran normale Polizisten seit einer Woche scheiterten - Raoul Moat in der unwegsamen Gegend rund um Rothbury aufspüren.Moat ist hochgefährlich: Er will weiter töten. "Ich bin ein Verrückter, ich bin ein Mörder, aber ich bin kein Feigling", schrieb er in einem Brief, den Polizisten fanden. Auch einen Fluchtwagen und ein Zelt fanden sie. Doch Moat, der den neuen Freund seiner Ex-Freundin ermordete, die Frau und einen Polizisten schwer verletzte, blieb auf der Flucht.Gestern Nacht bahnte sich eine dramatische Wendung an: In den Wäldern nahe Rothbury wurde ein Mann entdeckt. Er verschanzte sich, hielt sich eine abgesägte Schrotflinte ins Gesicht. Die Polizei vermutet, es ist Moat. Anwohner wurden aufgefordert, in ihre Häuser zu gehen, abzuschließen. Verhandlungsführer der Polizei versuchten, ihn zur Aufgabe zu überreden. Zur Sicherheit waren zehn Scharfschützen postiert worden. Ambulanzen rasten mit Blaulicht hin. Bis zum Redaktionsschluss lief der Polizeieinsatz noch.------------------------------BU: Links: Die bewaffneten Polizisten werden jetzt von einer Scotland Yard-Spezialeinheit unterstützt. Oben: Der Polizist, den Raoul Moat auf der Flucht schwer verletzte.

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