Bundesliga–Debüt gegen Bayern. Erster Einsatz über volle 90 Minuten am letzten Spieltag gegen Dortmund. Der kleine Muk hat geschafft, wovon alle jungen Fußballer träumen. „Das ist schon verrückt, dass ich meist gegen die großen Teams ran durfte.“
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Klar, will er mehr: „Aber am liebsten will ich immer spielen“, so Hany. 323–Bundesligaminuten in seiner Premierensaison. Für dieses blau-weiße Talent zu wenig. Deswegen wird der 19-Jährige ausgeliehen. Spielpraxis sammeln. Heiße Kandidaten sind der SC Freiburg, Fürth und RB Leipzig. Vorher will Hertha den Vertrag (bis 2015) verlängern. Wie sieht das jetzt genau aus?
„Alles ist offen“, beschreibt der 19-Jährige mit leiser Stimme seine Situation. Und schiebt nach: „Am liebsten würde ich natürlich in der Bundesliga spielen. Aber abwarten, was passiert.“ Wohin geht die Reise? Vor Mitte nächster Woche wird nichts entschieden, heißt es aus dem Umfeld des Eigengewächses (seit 2002 bei den Blau-Weißen). Ein konkretes Angebot liegt Hertha BSC noch nicht vor.
Der technisch beschlagene Spielmacher steht im Schaufenster. Die zwei Distanztore und der Treffer aus dem Strafraum-Gewühle gelangen ihm zwar nur im Freundschaftskick. Aber diese Buden waren wie eine blinkende Reklame. Da geht niemand vorbei, ohne noch mal genau hinzuschauen und dann (vielleicht) zuzugreifen.
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